Mehr Gesundheit für die Bürgerinnen und Bürger ist das Ziel der Arbeit der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Als Fachoberbehörde für Gesundheitsförderung entwickelt sie gemeinsam mit Kooperationspartnern Strategien zur gesundheitlichen Aufklärung und Prävention und setzt sie in Kampagnen und Projekten um. Denn für eine große Zahl der am weitesten verbreiteten Krankheiten gilt, dass sie durch gesundheitsschädliches Verhalten hervorgerufen werden (z.B. Rauchen, übermäßiger Alkoholkonsum, Über- und Fehlernährung). Auch Risiken der Ansteckung mit Infektionskrankheiten lassen sich klein halten, wenn Übertragungswege und damit auch Schutzmöglichkeiten bekannt sind.
Wirksame Wege zur Eindämmung vieler Krankheiten liegen daher im Bereich der Prävention und Gesundheitsförderung durch Information, Aufklärung und Motivation zu gesundem Verhalten. Zu den zentralen Aufgabenfeldern der Bundeszentrale gehört die Aids-Aufklärung. Die 1987 gestartete Kampagne "Gib Aids keine Chance" ist die bisher größte und umfassendste Kampagne der Bundeszentrale. Sie ist in vieler Hinsicht modellhaft für eine erfolgreiche, bundesweite Präventionsstrategie.
Ein anderer Arbeitsschwerpunkt der Bundeszentrale liegt in der Suchtvorbeugung. Unter dem Motto "Kinder stark machen". setzt sie bei Kindern und Jugendlichen an und zielt darauf ab, das Selbstvertrauen der jungen Menschen, ihr Selbstwertgefühl, ihre Konflikt- und Kommunikationsfähigkeit zu fördern und sie dadurch stark genug zu machen, damit sie in ihrem Leben nicht auf Suchtmittel ausweichen müssen, wenn Schwierigkeiten und Probleme auftreten. Weitere richtungsweisende Aktionen sind die Organspende-Kampagne und die Kampagne zur Alkoholprävention "Alkohol? Kenn dein Limit.", die vom Verband der Privaten Krankenversicherung e.V. (PKV) unterstützt wird.
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