Informationen zum Pflege-Neuausrichtungs-Gesetz

Mit dem am 1. Januar 2013 in Kraft getretenen Pflege-Neuausrichtungs-Gesetz (PNG) reagiert die Bundesregierung auf den demografischen Wandel und die Herausforderungen der Pflege in der Zukunft.
Welche Bedürfnisse haben Demenzkranke und wie kann ihnen bestmöglich entsprochen werden? Wie können pflegende Angehörige entlastet und gute Pflegeleistungen weiterhin finanziert werden? Antworten gibt das Pflege-Neuausrichtungs-Gesetz.
Weltalzheimertag

"Demenz: zusammen leben" ist das Motto des Welt-Alzheimer-Tages 2012, der wie jedes Jahr am 21. September begangen wird.
Der Tag soll Aufmerksamkeit für das Thema und die Betroffenen wecken. Denn sollten die Prognosen Recht behalten, dann werden in Deutschland in den kommenden Jahren immer mehr Menschen auf Pflege angewiesen sein. Bereits heute haben wir in Deutschland circa 2,4 Millionen Menschen, die pflegebedürftig sind. Rund 1,2 Millionen sind gegenwärtig an Demenz erkrankt, bis zum Jahr 2020 werden es voraussichtlich 1,4 Millionen sein.
Hier erfahren Sie mehr zum Welt-Alzheimertag und zur "Allianz für Menschen mit Demenz" von der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Kristina Schröder und dem Bundesminister für Gesundheit, Daniel Bahr.
Broschüren zum Gesetz
Das Bundeskabinett hat am 28. März 2012 den Entwurf eines Gesetzes zur Neuausrichtung der Pflegeversicherung beschlossen.
Dieser ist Gegenstand dieser Broschüre, die Sie sich in deutscher und türkischer Sprache herunterladen können:
Broschüre: Das Pflege-Neuausrichtungs-Gesetz
Broşür: Bakımı yeniden düzenleme yasası (Türkçe)
Infomaterial für Angehörige
Der Wunsch vieler älterer Menschen ist es, so lange wie möglich zu Hause zu bleiben. Tritt eine Behinderung oder Pflegebedürftigkeit auf, benötigt ein bisher selbstständiger Mensch Hilfe und Unterstützung, damit er zu Hause wohnen bleiben kann.
Dieser Ratgeber soll Ihnen helfen, den nicht immer einfachen Pflegealltag zu meistern. Auch wenn er eine umfangreiche Beratung oder entsprechende Pflegekurse nicht ersetzen kann, wird er Ihnen Hilfestellung und zahlreiche Tipps und Informationen für verschiedene Pflegesituationen bieten.
Pflegen zu Hause - Ratgeber für die häusliche Pflege
Weitere Informationen finden Sie hier:
Ratgeber zur Pflege: Alles, was Sie zur Pflege wissen müssen
www.bundesgesundheitsministerium.de/pflege/hilfen-fuer-angehoerige.html
Minister vor Ort

Wie sieht der Alltag in der Pflege aus? Wie leben Demenzpatienten in einer Pflege-Wohngruppe? Warum ergreifen junge Menschen den Pflegeberuf?
Im Rahmen der Kampagne "Pflege-darum kümmern wir uns" trifft Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr Menschen vor Ort, um mit ihnen über die Schwerpunkte des Pflege-Neuausrichtungs-Gesetzes zu sprechen.
Sehen Sie hier, wen der Minister schon besucht hat.
Motive der Ausstellung DASEIN

Pflege ist kein Thema, mit dem sich Menschen gerne auseinandersetzen. Doch Pflege geht uns alle an. In einer älter werdenden Gesellschaft betrifft Pflege immer mehr Menschen. Rund 3,4 Millionen Pflegebedürftige werden Schätzungen zufolge im Jahr 2030 in Deutschland leben.
Wie der Alltag derzeit für viele Pflegebedürftige aussieht, zeigt die Ausstellung „DaSein – Ein neuer Blick auf die Pflege“ des Bundesministeriums für Gesundheit. Sie lädt den Betrachter ein, sich mit Pflege nicht nur im medizinisch-praktischen Sinne auseinanderzusetzen, sondern Pflege als gesellschaftliches Thema zu begreifen.
Die Fotografien der Ausstellung „DaSein – Ein neuer Blick auf die Pflege“ sind in den Einrichtungen der Stiftung Schönholzer Heide und des Evangelischen Johannesstifts in Berlin entstanden. Sie zeigen alltägliche Situationen – etwa die Zeitungslektüre am Vormittag, die kurze Mittagsruhe oder das abendliche Fußbad – und vermitteln so Ausschnitte aus dem Leben von älteren, pflegebedürftigen oder demenziell erkrankten Menschen.
Pflege-Aktion "ich pflege, weil ..."

Rund 890.000 Menschen sind in Deutschland bei Pflegediensten und in Pflegeeinrichtungen beschäftigt. Hinzu kommen die zahllosen Familienangehörigen, die vielen Ehrenamtlichen. Ziel der Aktion „Ich pflege, weil ...“ ist es, ihre wichtige, verantwortungsvolle Tätigkeit öffentlich zu würdigen. Denn es sind sowohl die professionellen, als auch ehrenamtlichen und familiär Pflegenden, auf die es im Alltag ankommt - sie tragen tagtäglich dafür Sorge, dass Menschen zu Hause und in Pflegeeinrichtungen in Würde und Geborgenheit alt werden können.
Das Bundesministerium für Gesundheit lädt alle Pflegenden in Deutschland ein, davon zu berichten, warum sie diesen Beruf ergriffen oder sich für die häusliche Pflege eines Familienangehörigen entschieden haben: Was ist Ihnen an der Pflege wichtig? Wie kamen Sie zur Pflege, warum tun Sie, was Sie tun?
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