Best Practice

Gesundes Arbeiten und Leben im FiPP - FiPP e.V. – Fortbildungsinstitut für die pädagogische Praxis IKK Brandenburg und Berlin

Unternehmen: FiPP e. V. – Fortbildungsinstitut für die pädagogische Praxis, Großbeerenstraße 71, 10963 Berlin
Beschäftigte: zwischen 450 und 500, je nach Projektförderungen
Zielgruppe: alle
Laufzeit: seit Januar 2011 laufend

Wie beschreiben Sie Ihr Projekt?

Die IKKimpuls-Werkstatt – das Angebot der betrieblichen Gesundheitsförderung der IKK Brandenburg und Berlin an Betriebe – ist grundsätzlich wie folgt aufgebaut: Vor Beginn eines Projekts werden in einem unverbindlichen Vorgespräch mit der Geschäftsführung Rahmenbedingungen,
erste Bedarfe, Vorstellungen, Zielbestimmung und Vorgehensweise geklärt. Eine Steuergruppe – bestehend aus Vertretern der Geschäftsleitung, der Mitarbeiter, der IKK und externer Partner – legt die Analysemethoden fest, setzt aufgrund der Ergebnisse Prioritäten, entscheidet über Maßnahmen, überwacht diese und steuert anhand von Ergebnissen der Maßnahmen den weiteren Prozess.
Im vorliegenden Projekt erfolgte die Analyse mittels Arbeitssituationsanalyse durch das FiPP. Hierbei wurden die Kita- bzw. Jugendbereichsleiterinnen zu dieser Methode geschult und ein spezieller Fragenleitfaden wurde erarbeitet.
Aus den Rückmeldungen wurden 6 Bereiche identifiziert (s. u.). Diese Bereiche werden in Leitbildentwicklung, Fortbildung und Umgestaltungen weiterverfolgt. Das FiPP befindet sich hier noch im Prozess.

Wo haben Sie Präventionsbedarf?

  • Arbeitsorganisation, Schwerpunkt: Pausen, Zeitmanagement, Stress
  • Wertschätzende Kommunikation und Umgang mit Konflikten
  • Wirkungen des demografischen Wandels – älter werdende Belegschaft einerseits und mögliches Konfliktpotenzial zwischen Alt und Jung andererseits
  • Belastungen in der Arbeit mit den Kindern, den Eltern und Familien
  • Ergonomie für Technik, Küche und Verwaltung
  • Lärmbelastungen

Was sind die Leistungen des Unternehmens?

Das Unternehmen stellt die Arbeitszeit, die für Sitzungen der Steuergruppe, Fokusgruppen und Befragungen notwendig ist, zur Verfügung. Die Arbeitssituationsanalyse wurde durch das Unternehmen durchgeführt. Ein Großteil der identifizierten Themen wird in das Fortbildungsprogramm aufgenommen. Die Finanzierung erfolgt durch Eigenmittel und ggf. Sponsoren, die das Unternehmen einwirbt. Eine kollegiale Fallberatung und eine Supervision werden außerhalb des Fortbildungsprogramms gezielt weiterentwickelt. Erste Ansätze hat das Unternehmen mit Erfolg ausprobiert.

Was sind die Leistungen der Krankenkasse?

Die IKK Brandenburg und Berlin moderiert die Sitzungen der Steuergruppe und der Fokusgruppen. Hierbei wird Wert auf größtmögliche Partizipation gelegt. Alle Sitzungsergebnisse, Maßnahmen und Projektergebnisse werden in einem Bericht festgehalten. Die IKK Brandenburg und Berlin führte in diesem Projekt die Arbeitssituationsanalyse ein. Die Kosten für die Multiplikatorenschulung trug die IKK. Ggf. wird die IKK Honorarkosten für einzelne Themen in der Fortbildung übernehmen. Dies ist zurzeit noch im Gespräch, jedoch noch nicht entschieden.

Mit welchen Kooperationspartnern arbeiten Sie zusammen?

Als Dienstleister für die IKK wurde das ZAGG Zentrum für angewandte Gesundheitsförderung und Gesundheitswissenschaften GmbH, Kantstraße 72, 10627 Berlin eingebunden. Arbeitssicherheit und Arbeitsmedizin wurden durch die entsprechenden Mitarbeiter des FiPP vertreten. Weitere Partner werden für die Fortbildung direkt durch das FiPP eingeworben.

Kontakte

IKK Brandenburg und Berlin
Iris Spitzner
Ziolkowskistraße 6
14480 Potsdam
Telefon: 03 31 / 6 46 32 26
E-Mail: iris.spitzner@ikkbb.de

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