Best Practice

IKKimpuls-Werkstatt und SHK

Unternehmen: SHK-Ausbildungszentrum Berlin, Grüntaler Straße 62, 13359 Berlin
Beschäftigte: 40
Zielgruppe: alle
Laufzeit: 4/2009 bis 5/2011

Wie beschreiben Sie Ihr Projekt?

Die IKKimpuls-Werkstatt – das Angebot der betrieblichen Gesundheitsförderung der IKK Brandenburg und Berlin an Betriebe – ist grundsätzlich wie folgt aufgebaut: Vor Beginn eines Projekts werden in einem unverbindlichen Vorgespräch mit der Geschäftsführung Rahmenbedingungen,
erste Bedarfe, Vorstellungen, Zielbestimmung und Vorgehensweise geklärt. Eine Steuergruppe – bestehend aus Vertretern der Geschäftsleitung, der Mitarbeiter, der IKK und externer Partner – legt die Analysemethoden fest, setzt Prioritäten aufgrund der Ergebnisse, entscheidet über Maßnahmen,
überwacht diese und steuert anhand von Ergebnissen der Maßnahmen den weiteren Prozess.
Im vorliegenden Projekt wurde das Thema Gesundheitsförderung in den Prozess der DIN-ISO-Zertifizierung einbezogen und wird weiterhin in das Qualitätsmanagement einbezogen.
Nach einer Mitarbeiterbefragung wurden spezielle Fragestellungen in Fokusgruppen thematisiert und darauf aufbauend Maßnahmen entwickelt. Neben ergonomischen Maßnahmen im gesamten Unternehmen wurde speziell im Ausbilderbereich Intervision eingeführt.

Wo haben Sie Präventionsbedarf?

Als Themenfelder wurden aufgrund der Analyse folgende Bereiche identifiziert:

  • Beschwerden des Bewegungsapparates, ganz besonders Beschwerden
  • im Nacken- und Schulterbereich sowie im unteren Rücken
  • Stressbelastung
  • Demografieaspekte Ausbilder/Auszubildend

Was sind die Leistungen des Unternehmens?

Gerade in kleinen Unternehmen ist die Arbeitszeit, die für Sitzungen der Steuergruppe, Fokusgruppen und Befragungen notwendig ist, ein nicht zu unterschätzender Beitrag des Unternehmens. Alle Maßnahmen wurden während der Arbeitszeit durchgeführt.
Aufgrund der Fokusgruppenergebnisse ließ der Betrieb einen Raum umbauen, um technische Geräte, wie z. B. Drucker, außerhalb der Büros zu installieren. Außerdem führte er Intervision ein (3 Weiterbildungstermine). Einen Teil der Kosten für ein Arbeitsplatzprogramm übernahm der Betrieb. Das Arbeitsplatzprogramm sieht eine Beratung zur Ergonomie am Arbeitsplatz mit entsprechenden Übungen für Bewegungspausen vor. Ggf. wird der Arbeitsplatz während des Termins neu arrangiert.

Was sind die Leistungen der Krankenkasse?

Die IKK Brandenburg und Berlin moderiert die Sitzungen der Steuergruppe und der Fokusgruppen. Hierbei wird Wert auf größtmögliche Partizipation gelegt. Alle Sitzungsergebnisse, Maßnahmen und Projektergebnisse
werden in einem Bericht festgehalten.
Die IKK Brandenburg und Berlin führte in diesem Projekt die Mitarbeiter-, Nachbefragung und das Arbeitsplatzprogramm – teilweise unter Kostenbeteiligung durch das Unternehmen – durch.
Der Fragebogen für die Mitarbeiterbefragung wurde aus einer Auswahl von wissenschaftlich geprüften Items mit dem Unternehmen idividuell zusammengestellt.

Mit welchen Kooperationspartnern arbeiten Sie zusammen?

Als Dienstleister der IKK wurde das ZAGG Zentrum für angewandte Gesundheitsförderung und Gesundheitswissenschaften GmbH, Kantstraße 72, 10627 Berlin eingebunden.
Außerdem war die Verwaltungsberufsgenossenschaft beteiligt.

Kontakte

IKK Brandenburg und Berlin
Iris Spitzner
Ziolkowskistraße 6
14480 Potsdam
Telefon: 03 31 / 6 46 32 26
E-Mail: iris.spitzner@ikkbb.de

Weitere Informationen zum Thema

Best Practice - 01. Dezember 2011

Gesundes Arbeiten und Leben im FiPP - FiPP e.V. – …

Unternehmen: FiPP e. V. – Fortbildungsinstitut für die pädagogische Praxis, …

Mehr erfahren
Betriebliche Gesundheitsförderung - 01. Dezember 2011

Projekte im Bereich Kombination von Handlungsfeldern

Unternehmen: FiPP e. V. – Fortbildungsinstitut für die pädagogische Praxis, …

Mehr erfahren
Betriebliche Gesundheitsförderung - 01. Dezember 2011

Projekte im Bereich Kombination von Handlungsfeldern

Unternehmen: Siemens AG Industry Mobility (IMO) Beschäftigte: ca. 1.000 Zielgruppe: …

Mehr erfahren
Best Practice - 01. Dezember 2011

Betriebliches Gesundheitsmanagement bei der Jürgens GmbH - …

Unternehmen: Jürgens GmbH Beschäftigte: 380 Mitarbeiter in NRW Zielgruppe: alle …

Mehr erfahren

Service

Publikationen

Gesetze und Verordnungen

Das Gesetz zur "Änderung des Infektionsschutzgesetzes" hat den Bundesrat passiert.

Weitere Informationen Alle Gesetze im Überblick

Themen von A-Z

Das Glossar erklärt wichtige Begriffe zur Gesundheitspolitik

Zur Themenübersicht

Kontakt und Service

Hier finden Sie die verschiedenen Serviceangebote des BMG

Alle Services im Überblick

Übersicht wichtiger Links

Fußleiste

© 2012 Bundesministerium für Gesundheit
Zum Seitenanfang