Teddy-Docs

Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr würdigt das ehrenamtliche Engagement der Teddy-Docs

Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr würdigt in seiner Grußbotschaft anlässlich des ersten Kongresses der Teddybär-Krankenhäuser in Deutschland die große Einsatzbereitschaft der Teddy-Docs.

Studenten und Studentinnen der Human- und Zahnmedizin, der Pharmazie und Auszubildende der Krankenpflege laden Kinder im Vorschulalter in das Teddybär-Krankenhaus ein und versuchen, ihnen spielerisch die Angst vor Ärzten und Ärztinnen, Krankenhäusern, medizinischen Apparaten und Methoden zu nehmen. Solche ehrenamtlichen studentischen Projekte gibt es an fast allen medizinischen Fakultäten in Deutschland. Die Kinder bringen ihr krankes Kuscheltier mit, das dann von den Teddy-Docs untersucht und therapiert wird. Zuerst wird mit den Kindern auch ein Anamnese-Gespräch geführt. Dann werden – je nach den beschriebenen Beschwerden, Diagnoseuntersuchungen mit den Kuscheltieren durchgeführt, z.B. Röntgenuntersuchungen, und die Leiden versorgt. Die Kinder erhalten Hinweise zur Pflege ihrer kranken Kuscheltiere. Das Projekt ist rein ehrenamtlich von den Studierenden organisiert.
Teddybär-Krankenhäuser gibt es seit über zehn Jahren in Deutschland, inzwischen an 34 von 36 medizinischen Fakultäten. Die Idee stammt ursprünglich aus Schweden und war so erfolgreich, dass sie sich inzwischen in viele Länder weltweit ausgebreitet hat.

Vom 28. bis 30. Oktober fand in Berlin der erste Kongress der Teddybär-Krankenhäuser statt. Während des Kongresses gab es Workshops für die Teddy-Docs, in denen es unter anderem um gesunde Ernährung, Gipsen und Nähen ging. Aber auch um Buchhaltung und Sponsoring.

Die Teddy-Sprechstunde der Charité hatte vom 7. bis 9. Mai 2012 im Berliner Campus Virchow-Klinikum wieder geöffnet und 3.000 Kinder nutzten die Gelegenheit, um den Gesundheitszustand ihrer Kuscheltiere gründlich zu überprüfen.

Bild 1 von 18: Die Teddy-Sprechstunde der Charité hatte vom 7. bis 9. Mai 2012 im Berliner Campus Virchow-Klinikum wieder geöffnet und 3.000 Kinder nutzten die Gelegenheit, um den Gesundheitszustand ihrer Kuscheltiere gründlich zu überprüfen.

Ziel dieses studentischen Projektes an der Charité ist es, Vorschulkindern auf spielerische Weise die Angst vor Ärztinnen, Ärzten und Krankenhäusern zu nehmen.

Bild 2 von 18: Ziel dieses studentischen Projektes an der Charité ist es, Vorschulkindern auf spielerische Weise die Angst vor Ärztinnen, Ärzten und Krankenhäusern zu nehmen.

Der Vorstandsvorsitzender der Charité - Universitätsmedizin Berlin, Prof. Dr. Karl Max Einhäupl, begrüßt Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr, welcher...

Bild 3 von 18: Der Vorstandsvorsitzender der Charité - Universitätsmedizin Berlin, Prof. Dr. Karl Max Einhäupl, begrüßt Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr, welcher...

... sich im Anschluß den zahlreichen Kindern vorstellte, die an diesem Tag im Teddybärkrankenhaus in Berlin zu Gast waren.

Bild 4 von 18: ... sich im Anschluß den zahlreichen Kindern vorstellte, die an diesem Tag im Teddybärkrankenhaus in Berlin zu Gast waren.

Zunächst wird das erkrankte Kuscheltier gemeinsam eingehend untersucht...

Bild 5 von 18: Zunächst wird das erkrankte Kuscheltier gemeinsam eingehend untersucht...

...gewogen und...

Bild 6 von 18: ...gewogen und...

...erst nach dem Einsatz eines Stethoskopes steht die Diagnose fest.

Bild 7 von 18: ...erst nach dem Einsatz eines Stethoskopes steht die Diagnose fest.

Für die weitere Behandlung im Teddybärkrankenhaus sind sterile Handschuhe notwendig.

Bild 8 von 18: Für die weitere Behandlung im Teddybärkrankenhaus sind sterile Handschuhe notwendig.

Beim Eingipsen des Stofftierbeines...

Bild 9 von 18: Beim Eingipsen des Stofftierbeines...

...werden alle Hände gebraucht.

Bild 10 von 18: ...werden alle Hände gebraucht.

In manchen Fällen landet das Stofftier auf dem Operationstisch und nach der Narkose, wird der Patient beatmet...

Bild 11 von 18: In manchen Fällen landet das Stofftier auf dem Operationstisch und nach der Narkose wird der Patient beatmet...

...und es folgt der notwendige Eingriff und nach...

Bild 12 von 18: ...und es folgt der notwendige Eingriff. Und nach...

...der erfolgreichen Operation...

Bild 13 von 18: ...der erfolgreichen Operation...

...wird die Wunde wieder zugenäht.

Bild 14 von 18: ...wird die Wunde wieder zugenäht.

Beim Verlassen des Operationssaales kann die sterile Kleidung abgelegt werden.

Bild 15 von 18: Beim Verlassen des Operationssaales kann die sterile Kleidung abgelegt werden.

Bild 16 von 18: Und nach Operationen von besonders prominenten Patienten muss das beteiligte medizinische Personal auch gelegentlich wartenden Journalisten Rede und Antwort stehen.

Auf eine Behandlung beim Arzt folgt für den Patienten häufig der Gang zur Apotheke, um Medikamente zu erhalten.

Bild 17 von 18: Auf eine Behandlung beim Arzt gehen die Patienten häufig zur Apotheke, wenn Medikamente gebraucht werden.

Nach einem ereignisreichen Tag bei den Teddy-Docs in Berlin steht Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr allen Kindern Rede und Antwort.

Bild 18 von 18: Ein ereignisreicher Tag bei den Teddy-Docs in Berlin geht zu Ende: Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr steht allen Kindern Rede und Antwort.

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Teddy-Docs

Video-Grußbotschaft von Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr, Schirmherr der Berliner Teddy-Docs.

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Der Teddy-Docs-Film zeigt die Arbeit und die Motivation junger Ärztinnen und Ärzte, Kindern die Angst vor dem Krankenhaus zu nehmen.

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